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polisphere - think tank for political consulting

Wir dürfen wählen!


Liebe Leser,

der Bundestagswahlkampf 2013 hat die Wähler nicht gerade gefordert: Die Parteien haben sich zwar alle Mühe gegeben, neue Social Media-Strategien auszuprobieren, die inhaltliche Auseinandersetzung mit Zukunftsthemen haben sie aber mehr oder weniger gescheut. Als Wahlberechtigter bleibt man nur wenige Tage vor der Wahl trotz zahlloser Wahlentscheidungshilfen etwas ratlos zurück. Manch einer mag sich angesichts dieses Angebots sogar fragen, ob man die Parteien für diesen Kurs auch noch mit der Abgabe seiner Stimme belohnen soll?

Eine Gewissensentscheidung, die für uns ganz klar zugunsten der repräsentativen Demokratie ausfällt! Damit unterstützen wir all diejenigen, die den Mut haben, ihre politische Meinung auch öffentlich zu verteidigen, die ihre Freizeit investieren, um andere für politische Ideen zu begeistern, die unser Gemeinwesen mitgestalten wollen und sich nicht ins Private zurückziehen – und dafür auch zurecht das eine oder andere Privileg genießen.

Und, falls es angesichts immer knapper werdender Wahlausgänge (außer in Bayern) immer noch Menschen gibt, die sagen „Was zählt schon eine einzelne Stimme?“, die verweisen wir auf die Wackel-Wahlkreis-Übersicht von Spiegel Online oder wahlweise an die Oppositionsbewegungen in Transformationsländern. Wie schön ist es doch, dass wir hier an diesem Sonntag einfach unser Kreuzchen machen dürfen!

Ihre

Dr. Sandra Busch-Janser
Geschäftsführende Vorsitzende polisphere e.V.


11. Internationale Konferenz für Politische Kommunikation am 20. und 21. Oktober 2013

Das Wahljahr 2013: Wahlkampfkampagnen, Plakate, Slogans, Talkshows, Facebook, Twitter. Welche Trends wurden gesetzt? Welche Themen konnten bei den Wählern punkten? Welche Rolle spielte Social Media? Am ersten Tag der Konferenz analysieren Kampagnenmacher, Politiker, Medienvertreter und Wissenschaftler das Wahljahr und den Wahlkampf 2013. In einer Gesprächsrunde schildern dann junge Kandidaten verschiedener Parteien ihre Erfahrungen im Wahlkreis. Am zweiten Tag richtet sich der Blick auf aktuelle Entwicklungen im europäischen Ausland sowie die Europawahl 2014.

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Bild dir deine Meinung – Facebook vs. TV

Facebook ist für junge Internetnutzer die erste Anlaufstelle, möchten sie sich über aktuelle, politische Themen informieren. ARD, Bertelsmann, Axel Springer, ProSiebenSat. 1 und das ZDF zusammen bündeln rund 60% der Meinungsmacht der Bundesrepublik. Beides sind Ergebnisse des MedienVielfaltsMonitors zum ersten Halbjahr 2013 der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien (BLM), der Ende August erschienen ist. Das wichtigste Medium zur Meinungsbildung ist weiterhin das Fernsehen. 37 Prozent der Befragten gaben bei der Studie an, sich dort „über das Zeitgeschehen in Politik, Wirtschaft und Kultur aus Deutschland und aller Welt“ zu informieren. Das Medium hat allerdings gegenüber der Studie von 2011 an Punkten verloren. Internet und Tageszeitungen haben dafür zugelegt.

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Die Vermessung der digitalen Wahl-Welt

Angela Merkel dominiert das Netz – und das, obwohl es für sie #Neuland ist. Das ist eines der Ergebnisse einer Studie des Vodafone Instituts für Gesellschaft und Kommunikation, das auszog eine „umfassende Analyse der Kommunikation im Vorfeld der Bundestagswahl in den sozialen Medien“ von Mai bis August 2013 zu erstellen. Als Partei hat auf Twitter die Piratenpartei die Nase vorn, in den Blogs die Grünen und die SPD. Schlusslicht ist die Partei der Linken. „In der Studie wird deutlich, dass einzelne Themen sehr stark mit bestimmten Parteien in Zusammenhang gebracht werden. Die viel gehörte Klage, dass Parteien nicht mehr unterscheidbar seien, wird im Netz also nicht bestätigt; im Gegenteil: Das Netz differenziert.“, sagt Dr. Mark Speich, Geschäftsführer des Instituts. Die Studie untersuchte die Präsenz der Parteien auf Twitter und in Blogs.

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Verbandskommunikation: Online-Strategie ins Leere

Da hatte man gedacht soziale Medien hätten das Potenzial die Demokratie „flüssiger“ zu machen. Die Wirklichkeit ist noch weit davon entfernt, zumindest bei den Verbänden: Verbände posten zwar mehr denn je auf Plattformen wie Facebook und Twitter, bloß tun sie das oft planlos und ohne richtig zu kommunizieren. Das ist das nüchterne Ergebnis einer Studie der Otto-Brenner-Stiftung, die die Social-Media-Aktivitäten der Verbände in Deutschland analysiert. „Politische Partizipation in den sozialen Medien ist ein Mythos: Viele Verbände versprechen eine neue Mitmachkultur, mehr Transparenz und damit eine lebendigere Demokratie. In der grauen Wirklichkeit finden sich vor allem Einbahnstraßenangebote“, so der Leiter der Studie Olaf Hoffjann. In jedem Verband gibt es zwar immerhin knapp einen Mitarbeiter, der sich um die Social Media Aktivitäten kümmert. Auf Antworten warten die Follower oft jedoch vergeblich. Größtes Manko der Online-Aktivitäten der Verbände ist die mangelnde Social-Media-Strategie.

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Der rote Kreis der Aufklärung

Ein roter Kreis, ähnlich dem Mittelpunkt einer Dartscheibe, markiert die eigene Position auf dem Koordinatenkreuz der politischen Landschaft. Ein größerer, grauer Kreis zeigt die Parteien an, die sich im eigenen Meinungsumfeld befinden. Nachdem man 30 Fragen zu Thesen aus den verschiedensten politischen und gesellschaftlichen Bereichen beantwortet hat sowie eine Einschätzung der Spitzenkandidaten aller Parteien liefern konnte, wird man mit dem Ergebnis des Bundeswahlkompasses konfrontiert. Zwischen wirtschaftlich links bzw. rechts und sozial progressiv bzw. konservativ findet man sich dann am Ende zwischen den Parteien positioniert wieder. Sollte man angesichts der Einordnung zweifeln, kann man die eigene Position mit unterschiedlichen Gewichtungen auch noch einmal neu berechnen oder sich die Position pro These genauer anschauen, um sich der eigenen politischen Meinung zu vergewissern.

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ckpt 2013 – schön war’s!

Am 6. September  hat der CHECKPOINT wieder die führenden Agenturen der Politikberatung und rund 250 Teilnehmer zusammengebracht – darunter viele Absolventen und Young Professionals, aber auch Mitarbeiter aus dem Bundestag und den Landtagen, den Parteien und Wahlkampfzentralen. Die vielfältigen Informationsangebote boten einen Blick hinter die Kulissen der Politikberatung und eröffneten die Möglichkeit zum persönlichen Gespräch und zum Netzwerken. Wer in diesem Jahr nicht dabei sein konnte, kann hier noch einmal einen Blick auf die Veranstaltungsfotos und die Präsentationen der Partner-Agenturen werfen. Wir wünschen viel Spaß beim Blättern und freuen uns schon jetzt auf den CHECKPOINT 2014!

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LINKTIPP


Wer wissen will, wie viel seine Stimme zählt und wo es bei der Bundestagswahl am Sonntag zum Showdown kommen wird, kann hier die „Wackel-Wahlkreise“ interaktiv begutachten. Klickt man auf einen der dunkel markierten „Swing-States“, erfährt man warum es dort knapp wird:

Wackel-Wahlkreise

NEUERSCHEINUNG


In "Komitologie - Europas Macht in unbekannten Händen" gewährt Daniel Guéguen einen Blick in die Black Box EU und legt offen, wie einfache Kommissionsbeamte mit Sachkenntnis und Engagement greifbare politische Macht erlangen, die weit über ihre eigentliche Position hinausgeht. Trotz mehrerer Reformrunden bleibt die Komitologie ein organisiertes Chaos, das die Kommission gegenüber Parlament und Rat zudem unverhältnismäßig stärkt. Mit dem vorliegenden Buch ist Guéguen eine hochspannende Analyse und ein leidenschaftliches Plädoyer für Subsidiarität und ein demokratisches, transparentes Europa gelungen.

Zum Buch


EXPERT OPINION

Andreas Fischer-Appelt, Lars M. Heitmüller: Strategisches Verbandsmanagement

Verbände stehen heute vor größeren Herausforderungen als je zuvor. In den vergangenen Jahrzehnten konnte ein kontinuierlicher Strukturwandel bei Verbänden in der Interaktion mit Mitgliedern, Politik und Medien beobachtet werden. Für ein optimales Verbandsmanagement ist es deshalb sinnvoll, die  Trendbewegungen in der Verbändelandschaft zu beobachten und zu analysieren. Vor dem Hintergrund der Veränderungen in der Verbandslandschaft sind zunächst drei maßgebliche Trends zu beobachten.

Zur expert opinion


HAUPTSTADT-AGENDA


in Kooperation mit dem Berliner Termindienst

18.09. Stiftung Neue Verantwortung zur zukunftsorientierten Politikgestaltung

20.09. Wahlkampfhöhepunkt von Bündnis 90/Die Grünen

21.09. Abschlussveranstaltung der CDU zum Bundestagswahlkampf

22.09. Bundestagswahl und Landtagswahl Hessen

22.09. Wahlparty der SPD

25.09. Medien- und Politiktalk des Märkischen Presse- und Wirtschaftsclubs

26.09. Kommunikationskongress 2013 des Bundesverbands deutscher Pressesprecher

27.09. KAS zur Bundestagswahl

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Details und weitere Termine

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Explora, Publica, Communica – ist Auftrag und Leitmotiv: polisphere erforscht die politische Sphäre, publiziert das Wissen der Branche und bringt die Akteure aus Politik, Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. 1999 als Netzwerk etabliert, bietet polishere mit verschiedenen Veranstaltungsformaten ein Forum für den Austausch von Ideen, ein auf Politik und Beratung spezialisiertes Verlagsprogramm sowie wissenschaftlich fundierte Forschung und branchenbezogene Recherchen. Praxis- aber nicht Profit-orientiert liefert polisphere Impulse und Denkanstöße für die Beratungsbereiche Public Affairs, Public Policy, Public Sector und Public Campaigning.

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